Erläuterungen - Antragstellung TI Kostenerstattung

Erläuterungen zur Antragstellung

Die Antragstellung auf Auszahlung der Erstattungspauschalen erfolgt grundsätzlich ausschließlich über das beim NNF eigens dafür eingerichtete portalgestützte Antragsverfahren, welches erst nach Freigabe der sich zurzeit im Feldtest befindlichen Komponenten für die Antragstellung freigeschaltet werden wird.

 

Hierzu ist es zunächst erforderlich, dass sich der Apothekeninhaber für das NNF-Apotheken-Portal möglichst zeitnah registriert und freischalten lässt.

 

Nach erfolgter Registrierung im NNF-Apothekenportal und technischer Inbetriebnahme der Telematikinfrastruktur in der Apotheke kann der TI-Antrag online gestellt werden.

 

Hierfür muss sich der Apotheker im NNF-Apothekenportal anmelden und auf den entsprechenden Reiter "TI-Antrag" (FOLGT demnächst !!!) gehen und wird durch den Antrag geleitet.

 

Die wesentlichen Bestandteile des TI-Antrags sind:

 

Selbsterklärung zur technischen Inbetriebnahme

Der Nachweis für die technische Inbetriebnahme kann in Form einer Selbsterklärung erfolgen.

 

Die technische Inbetriebnahme ist abgeschlossen, wenn

  • die erforderlichen, seitens der gematik zugelassenen Komponenten der Telematikinfrastruktur in der Apothekenbetriebsstätte angeschlossen sind,
  • die HBA-Smartcard und SMC-B-Smartcard vorliegen,
  • die Verbindung zur zentralen Telematikinfrastruktur hergestellt und
  • die entsprechenden Module für die Fachanwendungen AMTS/Elektronischer Medikamentationsplan in der Apothekensoftware betriebsbereit sind.

 

Hierzu ist es notwendig
 

  1. das Datum der Inbetriebnahme (TT.MM.JJJJ) sowie
  2. den IT-Dienstleister, der bei der Inbetriebnahme unterstützt hat,

anzugeben. Die Textur der Selbsterklärung zum TI-Antrag, der dann in Gänze im NNF-Apothekenportal zu finden sein wird, sehen Sie nachfolgend:

Auszug TI-Antrag "Selbsterklärung"

 

 

Nach Abschluss des TI-Antrags erfolgt die Übermittlung an den NNF zur weiteren Bearbeitung. Der Apotheker erhält bei erfolgreicher Übermittlung eine entsprechende Eingangsbestätigung per E-Mail.

Der TI-Antrag muss nicht postalisch an den NNF gesandt werden.

 

Antrag auf Sonderausstattung mit stationären Kartenterminals (sKT)

Neben der Erstattungspauschale für die Grundausstattung (Erstausstattungsbundle) sowie größenabhängigen Zusatzausstattung (sKT- Zusatzausstattung) ist eine Kostenerstattung für eine weitere Ausstattung auf Antrag mit sKT in folgenden Fällen möglich:

  1. wenn aufgrund einer Neueröffnung keine Daten bezüglich der jährlichen GKVRx-Packungsabgabemengen zum Zeitpunkt der Beurteilung vorliegen oder
  2. wenn die GKVRx-Packungsabgabemengen die Clustergrenze von 79.999 Packung überschreitet.

Bei diesem Antrag der Sonderausstattung mit sKT ist der Antrag auszudrucken, zu unterschreiben und mit entsprechenden Nachweisen an den NNF zu senden:

 

Nacht- und Notdienstfonds

des Deutschen Apothekerverbandes e. V.

- TI / Kundenmanagement -

Friedrichstraße 60

10117 Berlin

zu senden.

 

Hinweis zu der Erstattungspauschale für die HBA-Smartcard

Hinsichtlich der HBA-Smartcard wurden der Erstattungsanspruch an den Apothekeninhaber geknüpft. Hierbei gilt es folgende Besonderheiten zu berücksichtigen:

  • Beim Besitz mehrerer Apotheken (Filialverbund) wird grundsätzlich nur eine HBA-Smartcard erstattet.
  • Eine Ausnahme bilden Apotheken, die in der Rechtform einer oHG/GbR geführt werden. Aufgrund der dort zugrundezulegenden Inhaberdefinition hat jeder Gesellschafter einer oHG/GbR Anspruch auf die Erstattungspauschale für die HBA-Smartcard.

Insofern Ihre Apotheke in der Rechtsform oHG/GbR geführt wird, ist es ebenfalls notwendig den TI-Antrag auszudrucken, zu unterschreiben und mit einem entsprechenden Nachweis (Kopie der Betriebserlaubnisse/ Handelsregisterauszug/Gesellschaftsvertrag) aus dem die aktuellen Gesellschafter Im Einzelnen hervorgehen, an den NNF zu senden.

 

Nacht- und Notdienstfonds

des Deutschen Apothekerverbandes e. V.

- TI / Kundenmanagement -

Friedrichstraße 60

10117 Berlin

 

 

Weitere Abwicklung

Nach Antragseingang beim NNF erfolgt die Bearbeitung und Prüfung des TI-Antrags sowie die Berechnung der Erstausstattungspauschalen (Startverarbeitung) und Abruf der apothekenbezogenen Erstattungspauschalen beim GKV-SV.

 

Nach Eingang der Zahlungen seitens des GKV-SV beim NNF wird ein entsprechender Bewilligungs-/Auszahlungsbescheid, bezogen auf die Erstausstattung und der bis dahin angefallenen quartalsweisen Betriebskosten, erstellt und die Erstausstattungspauschalen an die beim NNF für die Apothekenbetriebsstätte hinterlegte Bankverbindung direkt überwiesen (Zahlungsabwicklung).

 

Für die Zahlung der weiteren laufenden Betriebskostenpauschalen werden keine gesonderten Bescheide erstellt und zugesandt.

 

Die entsprechenden Zahlungen erfolgen erstmalig zum Ende des Quartals, das auf das Quartal des Antragseingangs beim NNF folgt.